Fingerschutz im Kindergarten

Insbesondere für Kindergärten, aber auch für Heime von Menschen mit Einschränkungen wurde die Küffner-Fingerschutztür mit neuartigen Sicherheitsvorzügen entwickelt. Um den Klemmbereich zwischen Türkante und Zarge zu entschärfen hat Küffner eine spezielle Fingerschutztürkante entwickelt. Die Fingerschutzdichtung vermindert die Verletzungsgefahr. Im Falle eines Unfalls an der Schloss- oder Bandkante eines Türblattes, mit der Folge von gequetschten oder gar gebrochenen Kinderfingern, stellt sich grundsätzlich die Frage nach der Verantwortung und den Folgen. Im Vergleich mit heimatlichen Wohnbereichen erhöht sich doch in Kindergärten die Unfallgefahr mit Türen bedeutend: Erstens toben in Kindergärten meist sehr viele Kinder gleichzeitig und zweitens haben relativ wenige "Überwachungspersonen“ gleichzeitig auf mehrere Kinder zu achten. Aus pädagogischen Gründen soll dabei die Unfallgefahr nicht vermieden, sondern durch die „Küffner-Knautschzone“ lediglich der Verletzungsgrad im Umgang mit Türen verringert werden. 

 

Das System wurde erfolgreich zum Patent angemeldet Küffner-Fingerschutztür (Schutzrecht DE 10 2010 012 357.9) und aufgrund der besonderen Konstruktion durch DIN-CERTCO „barrierefrei“  qualifiziert (Register Nr. P1B063).  

 

Das Produkt Design erhielt die Auszeichnung des Red dot design award – winner 2012.

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Türblatt dreht sich um den Zargenspiegel

Durch die besondere Zargenform dreht sich die Bandkante des Türblattes beim Öffnen und Schließen immer in gleichmäßigem Abstand von ca. 3 mm um den Zargenspiegel.

Dadurch wird ausgeschlossen, dass z.B.  Kinderfinger in den Spalt zwischen Tür und Zarge eingeklemmt und abgeschert werden.

Die Regel – Kindertageseinrichtungen BG/GU-SR-S2 vom April 2009 fordert derartige Konstruktionen zum Schutz der Kinder.

Türblatt mit Fingerschutzdichtung

Um zusätzlich den Aufschlagbereich des Türblattes auf die Zarge zu sichern hat Küffner eine Fingerschutztürkante entwickelt. In die Kante des Türblattes aus Holz oder Kunststoff (Nass- oder Feuchtraumtür) wird hierzu ein spezielles Kunststoff-Hohlkammerprofil integriert.

Die Fingerschutzdichtung schlägt beim Schließen der Tür gedämpft auf das Zargendichtungsprofil und verhindert durch dessen Nachgiebigkeit ein Einklemmen und Quetschen der (Kinder-) Finger. Form und Geometrie des Türblattes bleiben unverändert, die Konstruktion ist hygienisch, dauerhaft und ästhetisch.

Kantenradien übertreffen die Anforderungen der DGUV

mit Kantenradien von ca. 8mm ist die Fingerschutzzarge beispielsweise für den Einsatz in Schulen, Kindergärten, Pflegeheimen und Schwimmbädern geeignet. Das Konzept der Küffner-Fingerschutztür definiert einen neuen Stand der Technik und erfüllt damit die anerkannten technischen Regeln (Kindertageseinrichtungen BG/GUV-SR S2 vom April 2009) zur Vermeidung von Unfällen.

 


integriertes Fingerschutzband

Durch die in der Zarge integrierten kugelgelagerten Bänder dreht sich die Bandkante des Türblattes beim Öffnen und Schließen immer in gleichmäßigem Abstand von 2-3 mm um den Zargenspiegel. Gleichzeitig stehen an der Zarge keine kantigen Bänder oder Scharniere über, wodurch die Verletzungsgefahr ebenfalls ausgeschlossen werden kann.

 

 

 

Ob Neubau oder Renovierung – Küffner-Fingerschutzzargen aus Aluminium werden nach Fertigstellung der Wände und Böden eingebaut. Sie sind in allen Abmessungen und Oberflächen (silberfarbig eloxiert, farbig pulverlackiert nach RAL-Farbscala oder in Holzdekor) lieferbar. Der Einbau erfolgt ohne ökologisch bedenklichen Montageschaum.

Die elastischen Wandanschlussdichtungen erfordern kein Silikon. Ein Umbau, oder Ausbau, bis hin zu einem sortenreinen Rückbau ist ohne Beschädigung von Zarge und Wand möglich, wodurch dem Prinzip der Nachhaltigkeit Rechnung getragen wird.

Die Technik der Fingerschutzzarge.

EUROFI


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